Willkommen bei Stöbich: Bäckerei - Cafe - Konditorei

Als traditionsreichster Welser Bäckereibetrieb blicken wir mit Stolz auf einen breiten Erfahrungsschatz zurück: unser Produkt Sortiment begann einst mit nur 2 Brotsorten, heute bieten wir ein umfassendes Sortiment aus Backstube und Konditorei an.

Ob klassisches Brauchtumsgebäck oder detailliert verzierte Festtagstorte, ob schmackhaftes Brot oder pikant gefüllter Snack – Tradition und Liebe zum Handwerk treffen bei uns auf Innovation und Kreativität.

Qualität und Frische stehen dabei seit jeher an oberster Stelle, überzeugen Sie sich selbst.

Ihr Stöbich Team

 

 

    Sie haben Fragen zu einem unserer Produkte? Dann finden Sie hier eventuell bereits die passende Antwort. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung an Fragen und Antworten rund um unser Sortiment. (Information zu unseren Festtagstorten finden Sie  unter dem Menüpunkt Festtagstorten).

     

    Der folgende Fragenkatalog ist in zwei Bereiche unterteilt: Fragen rund um unsere Produkte sowie Fragen rund um Ernährung.

    Bei Unklarheiten bzw. weiteren Fragen können Sie uns jederzeit per Mail unter office@stoebich-baeckerei.at kontaktieren.

     

     

    Fragen und Antworten zu unseren Produkten

     

    1) Was bedeuten die unterschiedlichen Brotbezeichnungen?

    • Weizenbrot: ein Brot aus hellem Weizenmehl mit einem maximalen Roggenanteil von 10%.
    • Roggenbrot: ein mittels Sauerteig gelockertes Brot aus Roggenmahlerzeugnissen mit maximal 10% Weizenmehlanteil.
    • Weizenmischbrot: ein Mischbrot aus Weizenmehl mit Roggenmehlanteil von bis zu 45%.
    • Roggenmischbrot: ein Mischbrot aus Roggenmehl mit Weizenmehlanteil von bis zu 45%.
    • Vollkornbrot: ein zu mindestens 90% aus Vollkornmahlerzeugnissen bestehendes Brot.

    (vgl. Täufel, Ternes, Tunger und Zobel: Lebensmittellexikon, B. Behr’s Verlag, Hamburg, 1993.)

     

    2) Haben Sie hefefreies Brot/ Gebäck in Ihrem Sortiment?

    Hefe ist essentiell für die Konsistenz von Brot: sie lockert den Teig, lässt ihn „aufgehen“ und ist auch für seinen säuerlichen Geschmack mitverantwortlich und somit essentieller Geschmacksträger. Ein Brot ohne Hefe bedeutet somit einen gewissen „Qualitätsverlust“ was Aussehen und Geschmack des Brotes angeht.

    Grundsätzlich variiert der Hefeanteil von Brotsorte zu Brotsorte. Was unser Sortiment betrifft, so ist der Hefeanteil bei all unseren Vollkornbroten sehr gering, sowie beim Nordtiroler Hüttenbrot und beim Krumauer Laib.

    Seit Anfang 2015 bieten wir KundInnen, die beim Brotgenuss auf Hefe verzichten möchten oder dies aus gesundheitlichen Gründen müssen, ein gänzlich hefefreies Brot: Vegipan. Dieses ist sehr körnig und aromatisch im Geschmack.

    Was unsere Feinbackwaren betrifft, so sind sämtliche Torten und Schnitten hefefrei, sowie zahlreiche Kuchen. Eine aktuelle Liste an unseren hefefreien Produkten finden Sie hier.

     

    3) Ich leide an einer Fruktose-Intoleranz. Haben Sie fruktosefreie Produkte in Ihrem Sortiment?

    Jede Art von Mehl enthält von Natur aus Fruktose. Die Herstellung von Fruktose-freiem Brot bzw. Gebäck ist aus diesem Grund leider nicht möglich. Generell ist der Fruktoseanteil in Getreide und somit in Brot und Gebäck aber sehr gering. Wieviel ein/e jede/r Betroffene/r verträgt oder nicht verträgt, darüber weiss der/ die Betroffene am meisten selbst Bescheid.

     

    4) Ich habe eine Laktoseintoleranz, welche Ihrer Produkte sind laktosefrei?

    Wir haben eine große Bandbreite an Produkten aus Bäckerei und Konditorei, die keinerlei Milchprodukte enthalten und somit laktosefrei sind. Eine aktuelle Liste finden Sie hier.

     

    5) Ich bin Veganer und verzichte auf jegliche tierische Produkte. Welche Produkte sind bei Ihnen vegan?

    Für Menschen, die sich vegan ernähren, haben wir eine Vielzahl an Produkten die frei von jeglichen tierischen Produkten sind. Eine aktuelle Liste finden Sie hier.

     

    6) Haben Sie glutenfreien Produkte in Ihrem Sortiment?

    Die Herstellung von glutenfreien Produkten bedeutet für einen Bäcker eine große Herausforderung, da bereits Spuren von Gluten (in den gängigen Getreiden enthalten) ein an sich glutenfreies Produkt „verunreinigen“ können. Dies etwa durch die Luft oder natürlich durch Berührung. Möchte nun ein herkömmlicher Bäcker sowohl glutenhaltige als auch glutenfreie Produkte anbieten, so muss er hierfür über zwei getrennte und voneinander abgeschlossene Produktionsstätten verfügen sodass ein „Austausch“ zu 100 % ausgeschlossen werden kann. Für uns als Kleinbetrieb ist solch eine räumliche Aufteilung und Produktion leider unmöglich und nicht umsetzbar.

    Wir haben aber eine stetig wachsende Zahl an mehlfreien Produkten!

     

    7) Ich möchte auf Weizenprodukte weitestgehend verzichten. Welche Alternativen bieten Sie zu Backwaren auf Weizenbasis?

    Wir bieten Ihnen in unserem Sortiment aus Bäckerei und Konditorei eine Vielzahl an Vollkorn- und Dinkelprodukten. Einen aktuellen Überblick finden Sie hier.

     

    8) Welche Ihrer Produkte sind eifrei?

    Einen aktuellen Überblick über unsere Produkte, die kein Ei enthalten, finden Sie hier.

     

    9) Welche Ihrer Produkte enthalten Alkohol?

    Eine aktuelle Liste zu den Produkten, die Alkohol enthalten, finden Sie hier.

     

    10) Verwenden Sie tierische oder pflanzliche Gelatine?

    In unseren Konditoreiprodukten verwenden wir sowohl pflanzliche als auch tierische Gelatine. Eine aktuelle Liste zu den Produkten die tierische Gelatine enthalten finden Sie hier.

     

    11) Welche Ihrer Produkte enthalten Nüsse?

    Einen aktuelle Liste an Produkten, die Nüsse enthalten, finden Sie hier.

     

    12) Was verwenden Sie für das Backen Ihrer Krapfen, pflanzliches Fett oder Butter?

    Wir verwenden für das Backen von Krapfen und Bauernkrapfen ausschließlich pflanzliches Fett. Im Teig ist aber als wichtiger Geschmacksträger Butter enthalten.

     

    13) Backen Sie den ganzen Tag über frisch?

    Ja, wir backen den ganzen Tag über unser Gebäck und Mehlspeisen/ Plunder frisch und beliefern auch unsere Filialen mehrmals täglich mit Ware frisch aus dem Backofen. In unserem Hauptgeschäft am Grünbachplatz kann man selbst Zeuge davon werden. Frische ist ein großer und essentieller Teil unseres Qualitätsanspruches, den wir an täglich an uns selbst stellen und versuchen gerecht zu werden. Damit unterscheiden wir uns von Mitbestreitern am Markt, wo häufig tiefgekühlte Ware bloß „aufgetaut“ wird.

    Wir bitten unsere KundInnen aber um Verständnis dafür, dass wir am Nachmittag kein vollständiges Sortiment mehr anbieten können, da wir sonst einen beträchtlichen Teil der Ware, die wir dann nicht mehr verkaufen würden, entsorgen müssten. Wir stellen uns entschieden gegen solch eine Art von Lebensmittelverschwendung.

     

    14) Verwenden Sie für all Ihre Mehlspeisen/ Kuchen Butter?

    Grundsätzlich verwenden wir für unseren Plunder Margarine. Ausnahme bilden hierbei unsere Croissants/ Butterkipferl, die eben Butter enthalten. Für den Blätterteig verwenden wir pflanzliches Öl. Sowohl Butter als auch Margarine kommt in den unterschiedlichen Kuchen zum Einsatz. Siehe Punkt Laktosefrei Produkte.

     

    15) Was bedeutet „Natursauerteig“?

    Wir verwenden für unsere Brote und Gebäcke, die Sauerteig enthalten, ausschließlich Natursauerteig (sowohl Roggen- als auch Weizensauerteig). Dies bedeutet, dass der Sauerteig, der für die Lockerung des Teiges sowie die Geschmacksgebung so bedeutend ist, täglich neu „angestellt“ wird. Hierfür entnimmt man einem „in voller Gärung befindlichen Sauerteig (Vollsauer) eine geringe Portion, die mit Mehl und Wasser angeteigt (angefrischt) und bei geeigneten Temperaturen sowie Abstehzeiten neuer Gärungsintensität überlassen wird.“ Der Sauerteig wird bei uns täglich neu „angestellt“. (vgl. Täufel, Ternes, Tunger und Zobel: Lebensmittellexikon, B. Behr’s Verlag, Hamburg, 1993.)

     

     

    Fragen und Antworten zu unseren Produkten und dem Thema Ernährung

     

    1) Ich leide an einer Weizenallergie. Welche Ihrer Produkte sind für mich geeignet?

    Eine Weizenallergie ist sehr selten und normalerweise verträgt der/ die Betroffene glücklicherweise andere Getreidesorten und damit auch bestimmte Brotsorten gut. Ob und welche anderen Brotsorten die Betroffenen vertragen, wissen diese meist selbst am besten. Wir empfehlen in solchen Fällen etwa das Nordtiroler Hüttenbrot, ein 100%iges Roggenbrot. Weiters sind hierbei unsere Vollkornbrote (Roggen- und Dinkelvollkornbrote) zu empfehlen wie auch unser Dinkelgebäck oder unser Dinkeltoast. Wir haben aber auch zahlreiche Konditoreiprodukte auf Dinkelbasis in unserem Sortiment (siehe hier). Zu beachten ist bei diesen Produkten allerdings, dass aufgrund unserer handwerklichen Produktionsweise das Vorkommen von Kleinstmengen/ Spuren eines Rohstoffes nicht ausgeschlossen werden kann, so auch nicht beim Weizen, dem mit Abstand grundlegendsten Rohstoff in unserer Produktion.

     

    2) Weizen ist ungesund und macht dick, stimmt das?

    Weltweit betrachtet ist der Weizen das beliebteste Brotgetreide. Seit einigen Jahren aber geht – zumindest in Österreich wo ja z.B. auch Roggenbrote oder Vollkornbrote sehr beliebt sind – die Nachfrage nach Weizenprodukten stetig zurück. Dies hängt etwa damit zusammen, dass eine zunehmende Zahl an KonsumentInnen sensibel auf das Klebereiweiß des Weizens – besser bekannt als Gluten – reagiert. Abgesehen davon wird Weizen auch zunehmend als „Dickmacher“ abgetan. Vom Standpunkt einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und vorausgesetzt, dass man an keiner Glutenunverträglichkeit leidet, spricht allerdings nichts gegen den Genuss von Weizen. Dass er grundsätzlich „dick mache“, davon kann keine Rede sein. Viel entscheidender ist die Menge, die man davon verzehrt und auch vor allem, welchen Brotbelag man wählt (fettreiche Beläge wie Wurst, Käse etc. oder „leichte“/ fettarme Aufstriche). Ernährungsphysiologisch betrachtet ist korrekt, dass Weißbrote (sprich Brote mit ausgemahlenen Mehl) den Blutzucker schneller wieder ansteigen lassen als etwa Vollkornbrote (es gibt auch Weizenvollkornbrote). Grundsätzlich werden aber alle Kohlenhydrate (egal ob von Weizen, Dinkel usw.) in Zucker umgewandelt, ansonsten könnte der Körper keine Energie daraus gewinnen.

     

    3) Ich habe oft Probleme mit der Verdauung, welches Ihrer Brot ist am bekömmlichsten? Welches am „leichtesten“?

    Zu allererst sollte man den Verdauungsproblemen auf den Grund gehen, bevor man diese auf bestimmte Lebensmittel zurückführt. Natürlich kann es z.B. sein, dass man Weizen nicht verträgt. Vollkornprodukte hingegen sind wegen der vielen Ballaststoffe zwar sehr gesund, aber gleichzeitig auch schwerer zu verdauen, was etwa zu Blähungen führen kann. Sehr leicht verträglich sind alle Arten von Weißmehlprodukten, wie das Hausbrot und Mischbrote. Am besten und „bekömmlichsten“, wenn man so will, ist so ein Brot vom Vortag, denn ein frisches Brot, quasi aus dem Ofen, kann auch wieder blähend sein. Fein vermahlene Vollkornprodukte (z.B. unser Roggenwollkornbrot)  sind grundsätzlich auch bekömmlicher, als grob vermahlene.

     

    4) Ich leide an Diabetes, welches Brot ist für mich empfehlenswert?

    Für Menschen, die an Diabetes leiden sind vor allem Vollkornbrote zu empfehlen, da diese den Blutzucker langsamer ansteigen lassen als etwa ein Weißbrot. Aber auch das klassische Hausbrot, ein Roggen-Mischbrot, ist eine Option. Auch unser Nordtiroler Hüttenbrot, ein 100%-iges Roggenbrot mit einem vergleichsweise niedrigem Hefeanteil ist hierbei zu empfehlen.

     

    5) Dinkel- und Vollkornprodukte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was ist das Besondere an diesen Produkten?

    Beim Dinkel - auch Urweizen genannt -  handelt es sich um einen glutenarmen Weizen, ein Korn also das weniger Klebereiweiß als herkömmlicher Weizen enthält und eine gute und schmackhafte Abwechslung zu Weiß- und Roggenbroten darstellt.

    „Vollkorn“ bedeutet, dass alle Teile des Korns (Kleie, Keim und Endosperm) im Lebensmittel vorhanden sind, sei es als ganzes Korn, als Flocken, gebrochen, gespalten oder gemahlen. Vollkornprodukte sind besonders reich an Ballaststoffen, welche nachweislich einen positiven Einfluss auf die Herz- und Darmgesundheit haben. Auch für Diabetiker sind Ballaststoffe von besonderem Interesse, da diese den Blutzuckeranstieg bremsen. Die gesundheitlichen Vorteile des Vollkorns sind in erster Linie mit dem vollen Korn-„Paket“ verbunden, welches Vitamine (B-Vitamine, Vitamin E), Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Zink, Kalium, Selen), essentielle Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe (physiologisch wirksame Inhaltsstoffe in Pflanzen, die gesundheitlichen Nutzen haben) und andere bioaktive Pflanzenstoffe beinhaltet.  Eine aktuelle Liste mit Vollkorn- und Dinkelprodukten finden Sie hier.

     


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