Gründung
Der Standort Grünbachplatz 11 wurde 1887 gewerbebehördlich als Backküche erstmals urkundlich dokumentiert. Gegründet wurde die Bäckerei von Herrn Johann Ortner, der ursprünglich aus Jebenstein nahe bei Linz stammt und dort auch aufwuchs.
In der Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, wurde auch der Grünbachplatz aufgebaut. Damals gab es an der Stelle des heutigen Grünbachplatzes die Kaiser-Karl Brücke die die Innenstadt mit dem Stadtteil Neustadt verband.
1930 übernahm der Sohn Christian Ortner die Bäckerei. Während des zweiten Weltkrieges war der Bahnhof oftmaliges Ziel von Fliegerangriffen und wegen der Nähe zum Bahnhof explodierte so manche Bombe im Nahbereich der Bäckerei Ortner. Im Mai 1944 und im März 1945 wurde das Anwesen zur Gänze von Fliegerbomben zerstört und im September 1945 wieder aufgebaut. Bei dem Angriff im März 1945 kam Christian Ortner ums Leben. Fortan musste seine Frau Elisabeth Ortner mit ihrer kleinen Tochter Christine die Firma fortführen.
Elisabeth Ortner besaß und leitete die Bäckerei bis 1957. Ihre Tochter, Christine Ortner, heiratete in diesem Jahr Herrn Franz Stöbich und sie führten die Bäckerei von nun an gemeinsam weiter. Daher kommt der Name Stöbich. Franz Stöbich stammt ebenfalls aus einer Bäckerfamilie, wohnhaft in Alkoven. Er entschied sich , die heutige Bäckerei Stöbich weiterzuführen. Die Bäckerei in Alkoven wurde von seinem Bruder übernommen und weitergeführt.
1987 wurde das Hauptgeschäft zum ersten Mal vergrößert.
Ab 1990 wurde die Firmenfläche von 300 m² auf 1480 m² vergrößert. Hierbei kam ein weiterer Teilbereich der Produktion hinzu. Die Konditorei ermöglicht es Konditoreiware in größeren Mengen zu produzieren.
Christine und Franz Stöbich gingen 1990 in Pension und deren Sohn Gerhard Stöbich und dessen Gattin Veronika Stöbich setzten die Tradition fort, mit größter Sorgfalt und Liebe ihr Brot zu backen.
2001 wurde das Hauptgeschäft umgebaut wobei sich die Verkaufsfläche verdoppelte und noch moderner und ansprechender für die Kunden gestaltet wurde.
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