Früher hieß es Hutzelbrot

Das Früchtebrot ist eines der Brauchtumslebensmittel im Advent. Es wurde ursprünglich ein Laib Brot mit getrockneten Birnen, welche Hutzeln genannt wurden, verfeinert.

Zu backen begonnen hat man dieses jeweils um den Andreas-Tag herum Ende November. Zu diesem Zeitpunkt begannen auch die sogenannten „Klöpfelnächte“, in welchen einem Fruchtbarkeitsbrauch nach junge maskierte Männer um Gaben bettelten, darunter auch das Früchtebrot.

Früchtebrot zum Nikolaus und am Heiligen Abend

Es gehörte ebenfalls zu den Festtagsspeisen am Nikolaustag. Am Heiligen Abend wurde vom Hausvater das Früchtebrot angeschnitten und verteilt, wobei auch Knechte und Mägde einen Anteil bekamen, ja sogar die Tiere im Stall.

Dieses „Birnenbrot“ wie es auch genannt wurde, hat sich im Laufe der Zeit bis heute zu unterschiedlichen Arten an „Früchtebroten“ entwickelt. Nach und nach kamen mehr Früchte dazu, sodass das Brot saftiger wurde.

Eigenes Rezept für Früchtebrot aus dem Hause Stöbich überliefert

So gibt es auch in der Bäckerei Stöbich ein überliefertes eigenes Rezept, bei welchem der Brotanteil lediglich außen herum geschlagen ist und so das fruchtreiche Innenleben wunderbar saftig ist.

Der Hefeteigmantel beinhaltet saftige Dörrpflaumen, geschmackvolle Sultaninen, weiche Feigen, kandierte Früchte, etwas Rum, Mandeln und einen Hauch Zimt.

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